Der Hirsch - Homepage von Christian Greisinger

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Der Hirsch

Gedichte
Ein Hirsch

Ein Hirsch ging einst mal durch den Wald,
und dacht „hoffentlich find ich was zu Essen bald!“
Dem Jäger wollt er nicht begegnen, denn sonst ist er gar im nu
Wie sein Onkel Waldemar, im Handumdrehen Hirschragout.

Also spaziert er wieder so durch Wald und Wies,
der Wind ihm durch das Ganze Fell durchbließ,
bis abends nach und nach die Dämmrung kam herbei,
da wurd’s dem Hirschen alles Andere als einerlei.

Denn er hatte Angst allein im dunklen Wald,
noch dazu, wo schon des Jägers Stimme schallt.
Er verkroch sich schnell im letzten Eck,
und dacht „der ist ja hoffentlich bald weg!“

Da hörte er den Jäger immer näher schleichen,
für den Hirschen gab es kein Entweichen.
Den Hirschen tötet jäh des Jägers Schuß
-Schluß-

Die Moral passt auf das Auge wie die Faust:
Du bist ein Hirsch, wenn du einem Jäger traust.
Christian Greisinger
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